Kommende Treffen: 18. 11. / 9. 12. 2017

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Nächste Gstettn-Akademie-Treffen im  November und Dezember 2017

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Sa, 18. November 10 Uhr

Beim letzten Treffen haben wir uns Gedanken über die am Lebendigen arbeitenden Wesen gemacht und uns vorgenommen, bei unserer November-Zusammenkunft über die Auswirkungen der Verkürzung von Winter, Frühling und Sommer sowie die Dehnung der Herbstzeit auf diese Wesen zu sprechen.

Was bedeutet eine Dehnung der Zeit der Frucht- und Samenbildung für die Tätigkeit der damit beschäftigten Wesen und was für die anderen Lebenskräfte? Wie können die am Lebendigen arbeitenden Wesen auf diese Veränderung der Jahreszeiten reagieren, und was können wir beitragen, die Veränderung des Verhaltens des Lebendigen zu unterstützen bzw. in bestimmte Bahnen zu lenken?

Müssen wir uns dazu gedanklich in die Welt des Lebendigen begeben? Können wir in unserer physischen Welt Maßnahmen setzen, die die Welt des Lebendigen beeinflussen?

Welche Verflechtungen sind für das Leben auf der Erde unumgänglich?

Fragen, die die sichtbare aber auch die dahinterstehende unsichtbare Welt betreffen und gestellt werden müssen. Eine eindeutige Beantwortung gibt es im Lebendigen nicht, sondern nur Antworten, die selbst wieder Fragen aufwerfen. Vielleicht gelingt es uns, einige wenige Antworten zu finden, die uns helfen können, im Sinne der Gstettn-Akademie fragend, lernend weiterzuwandern.

Im Betrachten: Die Adventzeit in der Natur und im inneren Erleben

Im Praktischen: Die Vorbereitung des Gartens zur Winterruhe, die winterharten Pflanzen, der Kompost.  Vorarbeiten zu den Projekten „Harmonisierung“, Umgestaltung des Asylwerbergartens, bezogen auf die Wasserversorgung, Schönheit, Gestaltung etc.  Überlegungen zu einem „Pflückblumenbereich“

Sa, 9. Dezember 10 Uhr

Im Betrachten: Die Natur im Rückzug nach Innen, die Zeit um die Wintersonnenwende (21. 12. 2017). Macht unser Kompost auch Winterruhe?

Im Praktischen: Weiterarbeit an den Projekten: Kann (darf) ein Asylwerbergarten schön sein? Der Kompost im beginnenden Winter – Abdeckung als Hülle.  Die Pflückblumen-Initiative: An welchen Stellen, wie soll der geplante Eingang an der Straße zum Technologie-Zentrum aussehen, welche Möglichkeiten zur Vorbereitung gibt es da?

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Zum ‚Verschwinden der Insekten‘

Im 13.Rundbrief der Gstettn-Akademie  im Nebelmond haben wir einige Links zum Thema „Das Verschwinden der Insekten‘ angegeben, die unter Umständen nicht mehr verfügbar sind.

Unter dem Begriff „Verschwinden der Insekten‘ findet man jedoch im Internet (Google etc.) aktuelle Beiträge zum Thema.

Im Rundbrief selbst haben wir diese Information bereits aktualisiert.

13. Rundbrief der Gstettn-Akademie im Nebelmond

das, was die blüten leuchten und erstrahlen lässt in allen farben, dieser teil der wärme, der sonne, des lichts – noch ein letztes mal ein aufglühen, ein abschiednehmen in den blättern der bäume. zeit des zur ruhe kommens, allerheiligen, allerseelen – gedenken an vergangenes, erinnerung und andacht.

das absterben, der tod als endgültiges?

rätselhaft dieses hinwenden zu den nicht mehr lebenden, das aufsuchen und schmücken der gräber, das verweilen im reich des überganges. die lichter brennen – für wen? wozu? die blätter, die zu boden fallen, bedecken das schlummernde, das wartende. drinnen im erdreich bilden sich schon neue keime, bereitet sich alles vor zum wiederauferstehen. an der stelle der abgefallenen blätter bilden sich neue knospen und triebe.

november –

zu allen zeiten und für alle menschen, die das miterleben, eine zeit des bewußtwerdens um das geheimnis des abschiednehmens, zeit des antritts einer großen reise und das erahnen einer neuen geburt, einer ankunft am ziel, lange bevor das bild des neuen, lebendigen, in erscheinung tritt.                                november – zeit des wanderers zwischen den welten.

im november – aus dem calendarium für d’lieben leut’ anno domini 1979

 

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aus einem alten Bauernkalender:
Das Tierkreiszeichen ab 23. 11.: der Schütze mit dem Bogen. Rechts eine Frau beim Flachsbrecheln oder Ausstreichen des Strähns mit einem Stab. Links eine andere beim Wollkardatschen (Aufkrempeln der Schafwolle mittels eines mit Drahthaken besetzten Schlagbrettes).

Der November ist der elfte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender. Er hat 30 Tage. Im römischen Kalender war der November ursprünglich der neunte Monat (lat. novem = neun). Im Jahr 153 v. Chr. wurde der Jahresbeginn allerdings um zwei Monate vorverlegt, so dass die direkte Beziehung zwischen Name und Monatszählung verloren ging.

Alte deutsche Namen für den November sind Windmond (eingeführt von Karl dem Großen im 8. Jahrhundert), Wintermonat und Nebelung. Aufgrund der zahlreichen Anlässe des Totengedenkens trägt der November auch die Bezeichnung Trauermonat.

Im November dominiert das Tierkreiszeichen bzw. Sternzeichen des Skorpions (24.10. bis 22.11.), gegen Ende des Monats geht es zum Schützen (23.11. bis 21.12.) über.

An Gedenktagen sind im November Allerheiligen am 1. 11., Allerseelen am 2. 11. und das auch in Pannonien begangene Sankt Martins-Fest am 11. 11., dem Gedenktag an die Beisetzung Martins in Tours am 11. 11. 397, zu nennen. Laternenumzüge der Kinder, das Ganslessen, das Backen von Martinigebäck aus süßem Germteig in Form eines Mannes (Bischofs), von Gänsen, Ringen oder Hörnchen. Mit den Tagen des Martinilobens strebt der pannonische Herbst am Neusiedler See seinem Höhepunkt entgegen. Zu Ehren des Heiligen Martin, dem Schutzpatron des Burgenlandes, wird ein abwechslungsreiches kulinarisches und kulturelles Programm geboten. Das „Martiniloben“ stellt eine über lange Zeit überlieferte Tradition in der Region Neusiedler See dar. Früher gingen die Weinbauern am 11. November von Keller zu Keller, um die jungen Weine der eingebrachten Ernte zu verkosten, sie zu beurteilen und zu benennen. War der junge Wein reif, wurde er getauft und offiziell zum Wein erklärt. aus: neusiedlersee.com

Von unseren Nachbarn im pannonischen Raum bezeichnen die Kroaten den 11. Monat als studeni, die Tschechen listopad (so nennen unsere kroatischen Mitbewohner den Oktober). Alle anderen verwenden wie wir den römischen Neunten im Elften)

„Wenn der Herbst seine Farben verliert, kommt erst der wahre Herbst“, schreibt der deutsche Journalist und Literaturkritiker Joachim Günther. Und tatsächlich verschwindet im Laufe des Novembers das gesamte bunte Laub von den Bäumen und eröffnet damit die Tore für den Winter.

Die kroatische Bezeichnung für den November, studeni, enthält in ihrem Namen eine der Hauptcharakteristiken dieses Monats. Das kroatische Wort studen bezeichnet jemanden, der sehr kalt oder eisig ist. Studeni deutet daher auf die niedrigen Temperaturen, die mit dem November erst richtig beginnen. Dadurch beschleunigt sich auch der Laubfall der Blätter, der im Laufe des Monats oder am Ende des Novembers endet und damit den Spätherbst verabschiedet.

Ein alter kroatischer Ausdruck, der in manchen Gebieten für den November verwendet wurde, ist vsesvetčak. Der Name kommt von dem christlichen Feiertag Allerheiligen, auf kroatisch als blagdan Svih Svetih bezeichnet, der am 1. November gefeiert wird.

Im Mittelalter wurden im November die Schweine für die Schlachtung gemästet. Ansonsten wird die Arbeit in der Landwirtschaft allmählich eingestellt und die Bauern bereiten sich auf den kommenden Winter vor. Früher wurden zu der Zeit Gemüse, Obst und Fleisch für die lange Winterperiode haltbar gemacht. Heute ist das selbst für die Bauern nicht mehr überlebensnotwendig, da durch den Import aus südlicher gelegenen Ländern auch im Winter viele Lebensmittel verfügbar sind, die es im Winter eigentlich nicht geben würde.

Tina Čakara / kroativ.at

 

Ein kurzer Rückblick auf unser Gstettn-Akademie-Treffen am Sa., dem 21. Oktober 2017

 Um 9 Uhr 30 im ÖJAB-Studentenheim in Eisenstadt. Nebelgrau & diesig heute die Stimmung. Zunächst drehen wir beiden, Hans und Ernst, eine Runde im Kosmopolitischen Garten. Es fällt uns auf, um wieviel ordentlicher die Natur im „unberührten“ Teil ihren Jahresausklang gestaltet, als wir im Garten Werkelnde es tun. Liegengelassene Pflanzenabfälle, ungepflegte Beete, nicht abgeerntetes Gemüse etc. kein schöner Anblick. Paul’s Arbeit am Kompost, die Pflanzung der Holunderstecklinge, ein Lob dem Gartenmeister! Die Lampionblumen unter der Ölweide sind gut angewachsen, werma seh’n, ob sie im Frühjahr erneut austreiben. Die Asylwerbergarten-Fläche, abgesteckte Claims, das kann künftig sicher schöner & zweckmäßiger aussehen. Um 10 Uhr sind wir im Foyer des ÖJAB-Heimes, Ilse & Paul kommen, wir sind wieder einmal zu viert. Birgit, Angela haben sich entschuldigt, sie & die zwei „Neuen“, die uns Fr. Prof. Rowland ankündigte, wollen eventuell beim nächsten Mal im November dabei sein. Paul hat für uns große Büschel Petersilie mitgebracht, er will einen Häcksler auftreiben, die Zweige & harten Abfälle im Garten damit zerkleinern, um das Gehäckselte auf den Komposthügel aufzubringen. Wenn es irgendwie möglich ist, wollen wir mithelfen.

Wir beginnen mit dem Gstettn-Thema. Hans schildert die Situation der Natur im Herbst & weist darauf hin, dass sich im Naturgeschehen sowohl der Winter, wie auch Frühling & Sommer sehr verkürzt haben, so dass eine lange lange Herbstperiode entstanden ist. Gerade diese Zeit der Samenbildung, der Vorbereitung auf das Zukünftige, ist nun auseinander gezogen. Was bedeutet das für das Wirken im Lebendigen? Mit der Verschiebung des Jahreszeitlichen geht derzeit eine starke Verminderung der lebensbegleitenden Insekten (Bienen, Wespen, Fliegen, Schmetterlinge) einher, die ihre Aufgaben im Pflanzenjahreslauf zu erfüllen hätten. In Folge der Insektenreduzierung nun das allmähliche Verschwinden der Vogelwelt (im Fernsehen wird bereits über Studien zu diesem Phänomen in Deutschland berichtet – Agrartechnische Ackergifte wie z. B. Glyphosat sind hier als mögliche Auslöser genannt…). Hans lenkt das Augenmerk auf die Hintergründe, auf die am Lebendigen arbeitenden Wesen. Was bedeuten diese Veränderungen für sie? Einerseits das Zusammendrängen der Arbeitsmöglichkeit in den Monaten des Wachstums, der Ausformung, andererseits die Ausdehnung in den Zeiten der Samen- & Fruchtbildung. Können wir als Menschen da helfend einwirken? Wenn ja, wodurch, womit? Diese Fragen nehmen wir heute einmal in uns auf, wir werden uns weiter damit beschäftigen.

Ein abschließender Rundgang durch den Kosmopolitischen Garten, hier lassen wir (eher nachdenklich) die Gegebenheiten auf uns einwirken. Mit vielen Fragen bepackt verabschieden wir uns heute, danken Paul für die Petersiliensträuße & brechen auf.

 

Zur Erinnerung: Bereits 1962 erschien das Buch der US-amerikanischen Biologin Rachel Carson (1907 – 1964) „The Silent Spring“ (dt. „Der stumme Frühling“), in dem sie auf die Zusammenhänge des Artensterbens durch die Anwendung chemischer Ackergifte hinwies. Das Buch wird häufig als Ausgangspunkt der weltweiten Umweltbewegung und als eines der einflussreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Es wurde wiederholt neu aufgelegt und ist auch jetzt noch erhältlich, z. B.: Rachel Carson, Der stumme Frühling – beck’sche reihe 144 13,40 €uro              aus Wikipedia u. a.

Unter dem Begriff ‚Verschwinden der Insekten‘ lassen sich im Internet aktuelle Informationen finden. Leider stehen die meisten Beiträge nur kurze Zeit zur Verfügung, aber es kommen ständig neue hinzu.

 

Gedanken zum nächsten Gstettn-Akademie-Treffen am Sa., 18. 11. um 10 Uhr

Beim letzten Treffen haben wir uns Gedanken über die am Lebendigen arbeitenden Wesen gemacht und uns vorgenommen, bei unserer November-Zusammenkunft über die Auswirkungen der Verkürzung von Winter, Frühling und Sommer sowie die Dehnung der Herbstzeit auf diese Wesen zu sprechen.

Was bedeutet eine Dehnung der Zeit der Frucht- und Samenbildung für die Tätigkeit der damit beschäftigten Wesen und was für die anderen Lebenskräfte? Wie können die am Lebendigen arbeitenden Wesen auf diese Veränderung der Jahreszeiten reagieren, und was können wir beitragen, um die Veränderung des Verhaltens des Lebendigen zu unterstützen bzw. in bestimmte Bahnen zu lenken?

Müssen wir uns dazu gedanklich in die Welt des Lebendigen begeben?

Können wir in unserer physischen Welt Maßnahmen setzen, die die Welt des Lebendigen beeinflussen?

Welche Verflechtungen sind für das Leben auf der Erde unumgänglich?

Fragen, die die sichtbare aber auch die dahinterstehende unsichtbare Welt betreffen und gestellt werden müssen. Eine eindeutige Beantwortung gibt es im Lebendigen nicht, sondern nur Antworten, die selbst wieder Fragen aufwerfen. Vielleicht gelingt es uns, einige wenige Antworten zu finden, die uns helfen können, im Sinne der Gstettn-Akademie fragend, lernend weiterzuwandern.

Zum Weiterwandern am Sa., 18. 11. um 10 Uhr laden Hans und Ernst ganz herzlich ins Foyer des ÖJAB-Studentenheimes ein.

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12. Rundbrief der Gstettn-Akademie im Weinmonat

          aus einem alten Bauernkalender zum Weinmonat Oktober

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Tierkreiszeichen: Skorpion, rechts der Buttenträger mit dem Merkstock, links eine Frau beim Keltertreten. Die Weinlese beherrscht das Bildgeschehen.

 

Die Römer nannten ihren achten Monat des Jahres mensis october (lat. octo = acht). 153 v. Chr. wurde der Jahresbeginn jedoch um zwei Monate vorverlegt, so dass die Beziehung zwischen Name und Monatszählung verloren ging. Trotzdem  blieb es bei seinem Namen als Achter. Der Oktober ist  aber der zehnte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender. Er hat 31 Tage. In den Ländern, in denen im Oktober die Zeit von Sommerzeit auf Normalzeit umgestellt wird (2017 am 29. Oktober), ist der Oktober der längste Monat des Jahres. Er beginnt außer in Schaltjahren mit demselben Wochentag wie der Januar.

Ein alter Monatsname für den Oktober ist Weinmonat – dieser Name soll bereits von Karl dem Großen im 8. Jahrhundert eingeführt worden sein und weist auf den Beginn der Weinlese und der weiteren Weinverarbeitung hin.

aus Wikipedia

 

Bei unseren pannonischen Nachbarn  in Kroatien wird der Oktober “listopad” genannt, was soviel heißt wie “die Blätter fallen”. In Tschechien ist es řijen, was auf die Brunftzeit der Rehe hinweist. Alle anderen Nachbarn verwenden wie wir den römischen „Achten“…

 

Ein kurzer Rückblick auf das letzte Treffen am Sa., 30. 9. 10 Uhr

Ein wunderschöner Tag mit blauem Himmel und Sonnenschein. Viele, die teilnehmen wollten, haben im letzten Augenblick abgesagt, aber Paul, Hans, Ernst und drei starke Männer von der Asylwerber-Gartenrunde sind da, also packen wir es an. Hans, Paul und die drei Mithelfer (Achmed, Abdullah und ein junger Mann, dessen Namen wir uns nicht merkten – dieser soll nachgeliefert werden), setzten den Komposthügel auf, mischten die Pflanzenabfälle drunter und errichteten ein Stück des geplanten Beschattungshügels, auf den Hollunderstecklinge gesetzt werden sollen. Ernst buddelte in dieser Zeit einige Lampionblumen aus Töpfen unter die Ölweide neben Ilse’s künstlerisch gestaltete bunte Scheibe. (Vielleicht schon als Teil des Pflückblumenbereichs) Um Mittag war es genug, es war einiges geschehen. Paul und seinen Helfern gelang es in den nächsten Tagen noch, den Kompost weiter aufzusetzen und den Hügel fertigzustellen. Ilse Hirschmann brachte Holundersetzlinge, die bereits Wurzeln gebildet hatten, Paul pflanzte diese auf dem Hügel ein. Am Gelände des Kosmopolitischen Gartens liegen noch einige halbverrottete Grashaufen herum, die wir ebenfalls, möglicherweise als Abdeckung über den Winter, auf den Komposthügel bringen wollen.

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Zum nächsten Treffen am Sa., 21. 10. 10 Uhr    

Die Wettervorhersage ganz passabel, das wären mögliche Themen:

Gedanken zum Gewordenen (Ernte) und zum Werdenden (Samen). Die „Sehnsucht“ nach dem hüllenlosen Leben… Was sind die wichtigsten Abschlussarbeiten für die Winterruhe? Wie erleben wir dieses Ausklingen (diesen Übergang vom „Äußeren“ ins „Innere“) in der Natur?

Im Praktischen die Vorbereitung zu den drei Projekten:

a) Der Kompost als Energiemittelpunkt (da ist schon einiges geschehen),

b) Die Neugestaltung des Asylwerber-Gartens in Hinblick auf Harmonisierung, Wasserversorgung und Betreuung

und

c) Überlegungen und Vorarbeiten für den Pflückblumenbereich und die Gestaltung des Einganges an der Straße zum Technologiezentrum

 

zu a) Weitere Arbeiten am Kompost. Das Sammeln des geeigneten Materials zum Abdecken im Kosmopolitischen Garten und das Kennzeichnen der Stelle für das „Anliefern“ weiteren Kompostmaterials

Zu b) Gespräche über Entwürfe, Vorstellungen etc. zur Neugestaltung des Asylwerbergartens, die wir über die Wintermonate in Theorie und Praxis fortsetzen wollen.

Zu c) Rundgänge im Garten. Wo ist Platz für Pflückblumen, was wäre dafür geeignet, welche Möglichkeiten der Beschaffung und Betreuung gibt es? Wie kann der Eingangsbereich gestaltet werden? Entwürfe, Skizzen, Gestaltungsideen….

 

Das wäre einmal ein Vorschlag. Wie weit wir da kommen, hängt wohl stark von den Mitwirkenden ab, ohne die es halt nicht geht.

Wir beide, Hans und Ernst, laden dazu herzlich ein

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Pflanzenkomposte als Wärmeerzeuger

Und hier der Beitrag aus einem Gartenkreis-Heft für liebe Leut’ vom Oktober 1981 von Hans Weiss 

Pflanzenkomposte als Wärmeerzeuger

Bei der Kompostierung entsteht Wärme. Diese bekannte Tatsache möchten wir etwas genauer betrachten, wobei wir uns zu fragen haben, ob es gleichgültig ist, um welche Pflanzenabfälle es sich handelt, oder ob einige Pflanzenfamilien besonders geeignet sind. Die folgenden Überlegungen sollen nur Anregungen sein, selbst Erfahrungen zu sammeln. Vielleicht kann der eine oder andere in diese Art der Energiegewinnung einsteigen und uns seine Beobachtungen mitteilen.

Als besonders „wärmeproduktiv“ gelten die nachfolgend genannten Pflanzenfamilien:

1. Gräser

Wobei bei dieser Familie die Tatsache, dass es sich um Einkeimblättrige handelt, welche als mondverbunden gelten, der Hauptgrund für die Wärmeproduktion sein wird. Die Pflanzen verwandeln sich wieder ins Geistige, indem sie sich mit Sauerstoff verbinden und verbrennen (oxydieren), dabei entsteht Wärme.
Verwendete Pflanzen: Getreidestroh, Grasschnitt.

2. Lauchgewächse

Das bezüglich der Gräser gesagte gilt auch hier (ebenso Einkeimblättrige). Es tritt zusätzlich noch die Schwefelkomponente hinzu. Das Bild der Hölle mit Feuer und Schwefel gibt ein gutes Bild der Beziehung von Schwefelelement und Wärme.

Pflanzen: Zwiebelabfälle, Knoblauch, Bärlauch.

3. Rosengewächse (und Früchte der Obstbäume)

Die Wirkung der Obstabfälle ist auf den hohen Zuckeranteil zurückzuführen. Zucker hat eine besondere Beziehung zum menschlichen Ich (Konnex daher: Zuckerverbrauch und Egoismus). Und der Wärme (auch der menschlichen Wärmeorganisation – Traubenzuckergaben!) Auch hier ist ein starker „Drang“ zur Oxydierung (Gärung) feststellbar, wobei auch hier, wie bei der „Verbrennung“ der Gräser und Lauche, unbedingt Vermittelndes (Mikroorganismen, z. B. Hefebakterien) erforderlich ist.

Pflanzen: Alle Obstsorten (möglichst überreif)

4. Diverse Pflanzenfamilien mit zuckerhaltigen Früchten

Pflanzen: Weintrauben, Kürbisse, Holunderbeeren, Ebereschen…

5. Pflanzenfamilien mit ätherischen Ölen

Die Wärmeentwicklung basiert auf diesen Ölen, die hauptsächlich bei Pflanzen auftreten, welche besonders in ihrer Konzeption das Wärmende aufgenommen haben. Die am meisten mit ätherischen Ölen durchsetzten Pfanzenteile sind daher auch die Blüten und Hochblätter, manchmal die Früchte und selten die Blätter

Pflanzen: Lippenblütler (Lavendel, Thymian, Rosmarin), Ölbaumgewächse.

6. Als Katalysatoren für die Wärmeerzeugung

bei der Kompostierung wirken neben verschiedenen Pflanzen, die die für die Verrottung erforderlichen Mikroorganismen anlocken (Brennessel, Schafgarbe), Trockenheit, Gerbstoff (Eichenblätter), dichtere Lagen in Kompostschichten;

Für die Wärmegewinnung ist es günstiger, keinen Kalk zwischen die Schichten zu streuen!

Und nun? Versuchen Sie’s!

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In unserem 8. Rundbrief vom Juni 2017 haben wir das Rezept für einen Coca de Sant Joan, den Johannis-Kuchen, vorgestellt, als Vorschlag für den Nachtisch am Johannitag. Das Rezept stammt aus dem Elsass und mittlerweile ist der Kuchen in ganz Spanien bis zu den Balearen beliebt.

Diesmal geht’s nicht in die Ferne, auch ist es statt einem Rezept ein ganzes Büchlein mit Gekochtem und Gebackenem, das wir hier um die Michaelizeit vorstellen wollen:

Burgenländisch Kochen und Backen

Der Inhalt: Balasn, Bohnenstrudel, Dunstgugelhupf, Grammelfleck, Grammelpogatscherl, Gsottener Strudel, Kürbisstrudel – Bučnjaki, Minibuchteln,  Obrender Grundbirnsterz, Paradeis- oder Hochzeitskraut, Salzstangerl, Schneeballen und Schorlkrapfen, Ungarische / Burgenländische Kipferln, Weincreme.

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Burgenländisch Kochen und Backen

Ein Büchlein nach einer Idee von Mag. Elfriede Fischer, eine beigelegte DVD, auf der die Köchinnen, ihre Rezepte selber kochend und backend, zu sehen und zu hören sind. Film und Schnitt von Judith Umathum, künstlerische Gestaltung von Annelie Wagner, Grafik und Layout von Evelyne Weissenbach,  (fúr den persönlichen Gebrauch)

herausgegeben vom Verein Umathum Pool in Frauenkirchen. Preis: 19 €uro

Bestellen kann man das Büchlein auf umathum.at im Shop unter Spezialitäten, wer in der Nähe wohnt, kann es sicher auch direkt abholen (ev. vorher anrufen, Weingut Umathum, 7132 Frauenkirchen, St. Andräerstraße 7, T.:02172 24400)