Herzlich willkommen im Neuen Jahr!

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zugefrorener Teich hinter dem ÖJAB Studentenheim, aufgenommen am 11. Februar 2017

Die nächsten Termine zu den Gstettn-Akademie-Treffen im Europahaus Burgenland – Akademie Pannonien

Treffpunkt: jeweils Samstags um 10 Uhr im Foyer des ÖJAB-Studentenheimes, Campus 2, 7000 Eisenstadt

An den nächsten drei Zusammenkünften wollen wir uns weiter mit der Frage des Näherkommens an die Welt des Lebendigen beschäftigen.

Wir wollen die verschiedenen Wege und Methoden des individuellen Zuganges betrachten und im offenen Gespräch die Beweggründe für solche Bemühungen in Hinblick auf die anstehenden Fragen der Gegenwart (z. B.: Umweltverschmutzung, Klimawandel, Zerstörung von Lebensräumen, soziale und wirtschaftliche Katastrophen…) herausfinden. Fazit: Wie kann jede(r) Einzelne wirken und mit (ihren) seinen Fähigkeiten in der Gemeinschaft zu einer Lösung beitragen?

Die nächsten Termine:

Sa., 27. Jänner 10 Uhr

Sa., 24. Februar 10 Uhr

Sa., 17. März 10 Uhr

Von Ostern bis Michaeli wollen wir dann (äußerlich) innehalten und mit den monatlichen Treffen wieder ab Sa., dem 29. September (Michaeli) beginnen. Die monatlichen Rundbriefe wollen wir aber weiterhin regelmäßig (also auch in der Zeit des „Innehaltens“) im Blog veröffentlichen, bzw. auf Wunsch per Mail oder Brief versenden.

Auf ein Wiederseh’n zum ersten Treffen 2018 am 27. Jänner freuen sich Hans und Ernst

 

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14. Gstettn-Akademie Rundbrief im Christmonat

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Der Dezember ist der zwölfte und letzte Monat des Jahres des gregorianischen Kalenders und hat 31 Tage.

Im römischen Kalender war der December der zehnte Monat (lateinisch decem = zehn) des 354-tägigen Mondkalenders. Im Jahr 153 v. Chr. wurde der Jahresbeginn um zwei Monate vorverlegt, sodass die direkte Beziehung zwischen Namen und Monatszählung verloren ging. Am 21. oder 22. Dezember ist der Tag der Sonnenwende – die Sonne steht genau über dem Wendekreis des Steinbocks am südlichen Breitengrad von 23° 26,3′. Dieser Tag ist auf der Nordhalbkugel der kürzeste im Jahr, die Nacht ist die längste, auf der Südhalbkugel ist es umgekehrt.

Der alte deutsche Name des Dezembers ist Julmond. Der Name kommt vom Julfest, der germanischen Feier der Wintersonnenwende. Andere Namen für Dezember sind Christmonat, da Weihnachten – das Christfest – im Dezember gefeiert wird, oder auch Heilmond, da „Christus das Heil bringt“. Letztere Namen kamen erst nach der Umwidmung des Julfestes im Zuge der Christianisierung auf.

Was das christliche Kirchenjahr betrifft, so beginnt es, abweichend von der normalen Kalenderzählung, mit dem ersten Adventsonntag. Dieser kann Ende November oder Anfang Dezember sein, je nachdem, auf welchen Wochentag Weihnachten fällt.

Von unseren Nachbarn im pannonischen Umfeld verwenden die meisten wie wir den von den Römern übernommenen Zehnten im Zwölften. Im Ukrainischen wird der Monat грудень (nach hruden, die harten, gefrorenen Erdklumpen auf den Wegen) genannt.

Im Tschechischen heisst der Dezember prosinec (nach prosinoti, sinoti – durchleuchten, durchblitzen), was ähnlich wie beim Kroatischen prosinac aus dem Großslawischen stammen dürfte. Der Dezember ist somit der Monat, wo die Sonne durch die Wolken blitzt. Die im Volksmund verbreitete Annahme, dass prosinec von prosit (bitten) abstamme, ist nicht belegt.

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Holzskulptur – Familie von Elementarwesen – aus: G. Karner / J. Matthiessen –                                    Spirit Parks, Vision & Wirklichkeit – Der NaturLesePark

Gstettn-Akademie-Treffen am 18. 11. 2017 um 10 Uhr

Ein grauer Spätherbsttag im November. Birgit, Paul, Hans W. & Ernst, wir sind wieder einmal zu viert. Helga K. hat uns Papier für den Flip-Chart-Ständer im Seminarraum hinterlegt, wir können beginnen.

Heute wollen wir uns damit beschäftigen, welche Auswirkungen die Veränderungen der Wachstumsperioden (Keimen, Wachsen, Blühen, Frucht- & Samenbildung) für die ausführenden Wesen haben, die nun kürzere oder längere „Arbeitszeiten“ bewerkstelligen müssen.

Eine große Schwierigkeit dabei: Uns als modernen naturwissenschaftlich geprägten Menschen fällt es nicht leicht, uns eine wesenhafte, naturbeseelte Welt vorzustellen, in der überall und ständig von emsig wirkenden unsichtbaren Wesen all das hervorgebracht wird, was wir im Jahreslauf als Werden und Vergehen in der Natur mit unseren Sinnen wahr nehmen können.

Dazu kommt, dass sich die Schilderungen solcher Wesen aus der Vergangenheit, aus den Märchen und Sagen, aus den Bilderbüchern unserer Kindheit, in unsere Erwachsenenwelt nicht mehr einordnen lassen. Erst die auftauchenden Schwierigkeiten im Naturgeschehen, die Folgen der Ackergifte, der durch unser Tun bewirkte Klimawandel mit all seinen Folgen, die Auswirkungen unseres Alltagsverhaltens (Plastik in den Weltmeeren und in unserer Nahrungskette, Verstrahlung durch Atomunfälle etc) zeigen, dass wir mit unseren naturwissenschaftlichen Denkmodellen allein nicht mehr weiter kommen. Zurück zum Ursprung können wir nun nicht mehr, dafür haben wir unsere Welt bereits zu sehr verändert, müssen nun durch all das Geschehene durch und können nur aus der Zukunft heraus Neues, Heilendes gestalten. Da hilft die Besinnung auf all jene, die noch immer wirken und helfen, um uns und der Natur um uns das Leben zu ermöglichen.

Trotz all der alten Begriffe und einer am Anfang recht schwer zugänglichen Begrifflichkeit hier also ein Versuch, dem Wesen des Lebendigen näherzukommen.

Dazu noch zwei Anmerkungen zum Thema aus der Literatur und dem Internet:

Was für uns Naturkräfte sind, waren für unsere Ahnen beseelte Wesen. Naturreligionen, Mystiker, Heiler und Künstler wie Hildegard von Bingen oder Johann Wolfgang von Goethe wussten um dieses Geheimnis. Für sie galt, dass hinter der sichtbaren Natur eine nichtsinnliche Natur existiert in der unzählige Wesen walten und für den Erhalt unseres Planeten wirken.

Der berühmte Arzt Paracelsus (1493-1541), der auch in Kärnten arbeitete, schrieb von Undinen (Wassergeister), Sylphen (Luftgeister), Gnomen (Erdgeister) und Salamandern (Feuergeister). In anderen Kulturen gibt es heute noch einen innigen Bezug zu den Naturwesen. So beschäftigte z.B. das isländische Parlament eine eigene Elfenbeauftragte.

aus: Johannes Matthiessen – Silva Magica – der Spirit Park in Neumarkt / Stmk

Ohne die unermüdliche Tätigkeit der Natur-Elementarwesen würde es die irdische Pflanzenwelt nicht geben. Die lebendig sich entwickelnde Pflanzengestalt wird nicht nur durch rein irdische Kräfte bestimmt, sondern sehr wesentlich durch kosmische Einflüsse geprägt. Diese kosmisch-ätherischen Kräfte werden der Pflanze durch die in der Natur wirkenden Elementarwesen einverleibt. Sie tragen das in den feineren kosmischen Ätherkräften webende lebendige ätherische Urbild der Pflanze (die Urpflanze im Sinne Goethes) in den Bereich der irdischen Elemente hinein. Die Gnomen oder Wurzelgeister führen die Lebensätherkräfte, in denen ungeheure kosmische Intelligenz waltet, bis dorthin, wo die Pflanzenwurzel in die mineralische Erde übergeht. Kosmische Weisheit wird so zu irdischer Gestaltungskraft. Die Undinen sind die eigentlichen «Weltenchemiker», welche die Klangätherkräfte (in denen sich die «Sphärenharmonie» ausdrückt) bis in das flüssige Element hineintragen und vorallem die Laubblätter der Pflanzen ausgestalten. Die Sylphen umschweben die Blüten und durchfluten das Pflanzenleben mit den Lichtätherkräften. Die feurigen Salamander schließlich durchglühen die Pflanze mit der lebendigen Energie des Wärmeäthers und lassen die Früchte und Samen reifen. So wird insgesammt ein lebendiges irdisches Abbild der urbildlichen kosmischen Lebenskräfte geschaffen.

aus: http://www.anthrowiki.at

Soweit die Vorbemerkungen. Und hier nun die Notizen zu den Ausführungen von Hans W. beim letzten Gstettn-Akademie-Treffen am 18. 11.:

Es war der wahrscheinlich intensivste und anstrengendste Gartenkreis für uns Teilnehmende.

Gemeinsam versuchten wir, uns die ineinandergreifenden Tätigkeiten der Wesen des Lebendigen für das Wachsen und Leben der Pflanzen ins Bewusstsein zu rufen. Beginnend mit dem Auftrag und der Tätigkeit der elementaren Wesen des Erdig-Mineralischen, den Gnomen,  über die Aufgabe der für das Wachsen zugeteilten Wesen, den Undinen, jener der formgebenden Wesen, den Sylphen, bis hin zu der die verschiedenen Naturreiche verbindenden Aufgabe der Salamander.

Wir versuchten zunächst, die wichtigsten Aufgaben der verschiedenen Gruppen von Wesen darzustellen:

Gnome erkennen aus dem Samen der Pflanzen, den sie bis zum Zeitpunkt des Wachstumsbeginns unter ihrer Verantwortung betrachten, deren Eigenart und bilden mit ihrem Wissen über die Zukunftsgestalt der entsprechenden Pflanze ein Bild dieser aus. Es ist eine lebendige Form der Pflanze, die sie „herausstoßen“ in die Physische Welt und die von den anderen elementaren Wesen „materiell“ gefüllt und mit Wesen der sichtbaren Welt in Verbindung gebracht wird.

Undinen erlauschen das Bild und verbinden es mit dem Wissen um der in jedem Chemischen Stoff erklingenden und aus diesem Klang entstandenen Harmonie.

Getragen von dem Klang des Universums „ertanzen“ sie die    wachsende Gestalt der Pflanze, sich und damit die Zukunftsform der Gnomen vergessend.

Sylphen mit ihrer Nähe zu Luft und Licht, in dessen nichtphysischem Teil sie die Zukunftsgestalt  wahrnehmen, wirken korrigierend auf das ständig gleichförmige Wachstum durch die Tätigkeit der Undinen, formen es nach dem Bild, regen zur generativen Vermehrung an.

Salamander nehmen die Tätigkeit der anderen Elementarwesen auf und versuchen aus dem Gefühl des Verständnisses heraus Naturreiche zu verbinden, im Falle der Pflanzen

die Welt der Pflanzen mit jener der Tiere (Bienen, Vögel …)

Uns Teilnehmern wurde bald klar, dass es keine abgegrenzte Tätigkeit der einzelnen Elementarwesen-Gruppen geben kann, sondern ein ständiges Übernehmen stattfindet, ein Mit- und Gegeneinander-Arbeiten, das erst die für uns sichtbare „Welt“ ergibt.

Wodurch entsteht aber aus diesen geistigen Tätigkeiten der elementaren Wesen unsere sichtbare Welt des Lebendigen?

Wir versuchten, uns dem anzunähern.

Am Beispiel, dass man manches nur erkennt, wenn man es einmal bewusst wahrgenommen hat (eine bestimmte Grasart, ein Insekt …), kamen wir zu dem Begriff des kollektiven Bewusstseins, also zu der in jedem von uns tradierten Kultur mit ihrem Wissen, Religion, Wahrnehmungsvermögen etc, und zur individuellen Konzentrierung auf eine Sache.

Einer Konzentrierung, die aus Interesse, Freude aber auch aus Pflichtbewusstsein gegenüber einer Aufgabe entstanden ist.

Bei der „Sichtbarwerdung“ der Natur ist solch eine Konzentrierung in noch höherem Maß Voraussetzung.

Die konzentrierte Erfüllung ihrer Aufgaben bewirkt ein, (R. Steiner nennt den Vorgang Verzauberung), völliges Aufgehen der Wesen in ihrer Tätigkeit, so dass sie selbst Ausgangsmaterial für unsere Welt werden.  Für diese „verzauberten“ Wesen ist die Zeit

dieser Material-Zeit eine Zeitspanne, vergleichbar mit der träumenden Hingabe des Menschen

an Musik, ein Kunstwerk, in das wir versinken, in dem der umgebende Raum, die vergehende Zeit für uns nebensächlich und nicht wahrnehmbar werden.

Ist das aber allein ausreichend dafür, dass „unsere Welt“ sichtbar ist?

Die Welt der Elementarwesen und damit auch unsere Welt ist ständig umgeben von den Einflüssen und Kräften der Sonne, der sich um sie bewegenden Planeten, des Mondes, des Universums mit seinen Kraftwirkungen aus den verschiedenen Regionen (des Tierkreises).

Gemeinsam aus all diesen Kräften, die durchaus ganz unterschiedliche „Interessen“ haben können, entsteht ein Netz von konzentrierten Kraftfeldern, die als Ergebnis unsere Welt sichtbar erscheinen lassen.

Zum Abschluss des Vormittags nahmen wir noch zwei Fragen mit nach Hause:

Was könnte geschehen, wenn elementare Wesen entweder aus eigenem Entschluss oder durch eine Verhinderung ihrer Arbeit ihre Aufgabe nicht oder nur teilweise oder schlecht erfüllen können?

Welche Auswirkungen könnte der dauernde, zum Teil nichtnaturgemäße, Einfluss des Menschen auf die nichtphysische Welt des Lebendigen haben?

Wir wollen uns das nächste Mal mit diesen Fragen beschäftigen und versuchen, Antworten zu geben, die zu weiteren Fragen führen können. Und zu Anregungen für die praktische Weiterführung der Aktivitäten im  Kosmopolitischen Garten, der ein Versuchsfeld und vielleicht auch ein kleines Vorbild für andere „Gstettn“ sein könnte…

Eine notwendige Nachbemerkung:

Diese Ausführungen können natürlich nur ein Hinweis darauf sein, was da mit dem Wesenhaften in der Natur gemeint ist. Sie können als Einstieg verwendet werden, wenn man selber das Interesse hat, das

Beschriebene zu überprüfen, wenn man aus freiem Ermessen üben will, dem Wesenhaften näherzukommen. Keine leichte Aufgabe in unserer vom materialistischen Denken geprägten Zeit.  Unser „Lauschen“ und „Träumen“ kann dabei vielleicht eine Hilfe beim Näherkommen sein…

 

Wir werden uns beim nächsten Treffen am Sa., 9. 12. über Motive und Möglichkeiten einer Hilfe den Naturwesen gegenüber unterhalten…

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Flip-Chart-Skizze von Hans am 18. 11.

 

4 Skizzen zu den Elementarwesen von Hans W.

 

Undinen

Gnome

gnome

Undinen

salamander

Sylphen

Sylphen

Salamander

 

Als Anregung für das nächste Gstettn-Akademie-Treffen am Sa., 9. 12. Um 10 Uhr im Foyer / Seminarraum des ÖJAB-Studentenheimes  – die Fragen:

Was können wir Menschen tun?

Naturwesen

1.)  Leben als Wesenhaftes erkennen

2.)  Die Aufgaben der Elementarwesen anerkennen

und unterstützen

3.)   Ihr notwendiges Netzwerk fördern

Maschinenwesen

4.)   „Menschengemachtes“ als „Haus“ für Lebendiges mitdenken

 

1.)    Ihre Lebensform berücksichtigen

-> Raum (Form) – Zeit (Lebensdauer)

-> „Verzauberung“ – „Entzauberung“ ins

Gleichgewicht bringen

2.)    Das Leben unterstützen (Böden, Kompost…)

und dankbar die resultierende Ernte annehmen

I ->  Ihre Irritierung (Klimaveränderung etc.) durch Hilfeleistungen zu

mildern versuchen

3.)  Die Erde als Organismus anerkennen und

alles, was „Natur“-Wesen aufgabengemäß

bindet, unterstützen

4.)  Menschliche Erzeugnisse zum Gemeinnutz

herstellen (nachhaltig, fair, notwendig…), um

die Maschinenwesen mit dem Gefühl der

Dankbarkeit für sie (und ihr „Haus“) vertraut

zu machen. Die Maschine als „Lebendiges Haus“

 

Was geschieht, wenn wir 1.) – 4.) nicht berücksichtigen?

Die Elementarwesen sind überfordert, das bedeutet:

è       Sie können ihre Aufgaben nur schlecht ausführen

è       Sie wandern ab (Fauna- u. Flora-Verarmung)

è       Sie übernehmen ihnen nicht gemäße Aufgaben

(Wetterkatastrophen, Starkregen, Stürme, Brände

 

Zum Jahresausklang ein Gespräch im Advent 2017…

Ein grauer, kalter Dezembertag,  dieser Sa., 9. 12. 2017. Im Kosmopolitischen Garten ist Winterruhe eingekehrt, wir sitzen im Seminarraum des ÖJAB-Heimes im 4. Stock.

Diesmal sind wir sechs Interessierte, Ilse, Marianne, Elfriede, Paul, Hans W. und Ernst.

Beim letzten Treffen haben wir mit dem Näherkommen an die elementare Welt des Lebendigen begonnen, dieses Thema wollen wir  heute fortsetzen und vertiefen. Hans schildert für die neu Hinzugekommenen das derzeit unterschiedlich lange Geschehen in der uns umgebenden Natur:

Eine kurze, weitgehend milde Phase des Winterlichen, ein frühes Beginnen des Sprossens und Keimens, ein kurzer, heisser Sommer und ein früh einsetzendes Reifen und Samenbilden, das sich lange über den eigentlichen Herbst ausdehnt.

 

Wir haben auch beim letzten Treffen betrachtet, wie die Kräfte, die aus dem Tierkreis auf die Erde gelangen und die die Wachstumsvorgänge  beeinflussen (die Wurzelbildung, das Wachsen von Stengel und Blättern, das Ausbilden der Blüten und schließlich das Reifen und Samen bilden), wie diese Kräfte in der Natur von den dazu bestimmten Wesen, (Paracelsus nannte sie – möglicherweise nach älteren Quellen – die Pygmaeis {Gnome}, Nymphen, Sylphen und Salamander) für ihre Arbeit verwendet werden. Hans hatte dazu Skizzen zur Arbeit der Wesen an der Pflanzenentwicklung gezeichnet.

 

Nun ist eine Situation entstanden, dass die aus dem Tierkreis auf die Erde strömenden Kräfte durch den Jahreslauf weitgehend konstant geblieben sind (lediglich die Dauer dieser Krafteinwirkung hat sich im Laufe der Jahrtausende durch das Geschehen im Kosmos verändert, so dass die Spiegelung der Tierkreis-Kräfte durch den Mond unterschiedlich lange Zeiten ergibt – im Mondkalender ablesbar), während z. B. die Astrologie mit gleich langen Sternbildern arbeitet.

Diesen zeitlich konstanten Kräften steht nun ein (durch unser menschliches Eingreifen (Erderwärmung, Klimaveränderung) bewirktes unterschiedlich langes Naturgeschehen gegenüber, das die damit arbeitenden Wesen bewältigen müssen. Einige haben „viel Zeit“ für ihr Tun, andere müssen sich sehr beeilen, haben eventuell „Stress“, können ihre Aufgabe nicht mehr ordentlich erfüllen…

Wir stellten Überlegungen an, wie wir als mit diesen Wesenheiten verbundene Menschen hier helfen, wie wir  sie bei ihrem Tun begleiten könnten?

Fragen kamen auf, wer könnte uns bei dieser Arbeit helfen? Unser Schutzengel, die Devas, die Erzengel im Jahreslauf Raphael, Uriel, Michael und Gabriel oder andere?

Wir kamen an einen Punkt, wo klar wurde, dass uns den Entschluss, da anzupacken, niemand abnehmen kann. Um weiterzukommen, müssen wir selbst  erkennen, wo es lang geht, müssen Fähigkeiten erwerben und mit Mithelfenden Ansätze finden und dabei auch neue soziale Prozesse erüben. Dann können uns Höhere Wesen dabei unterstützen. Theoretische Grundlagen gibt es in großer Zahl, Objekte, um zu lernen und Arbeitszusammenhänge, wo bereits geübt wird, auch. Wir wollen bei den Treffen im kommenden Jahr weiter dranbleiben.

 

Um diese Welt des Wesenhaften,  der Kräfte und der dadurch ermöglichten Gestaltbildung aufzuzeigen, versuchten wir am Beispiel des Zustandekommens elektrischer bzw. elektronischer Geräte durch menschliches Wirken Entsprechendes herauszufinden:

 

Einige Überlegungen zum Näherkommen an die Kräfte und Wesen der Elementarischen Welt

Zum Vergleich der Begriffe Kräfte und den damit arbeitenden Wesen, wie sie uns aus dem Alltagsleben bekannt und geläufig sind:

 

Ein Beispiel:

Das vom Menschen geschaffene elektrische (elektronische) Gerät

 

  • das von der Erde entnommene Material
  • die aus dem Unsichtbaren (aus dem Kosmos?) wirkenden Kräfte (Elektrizität, Magnetismus etc.)
  • Die Idee, die Ausführung, die Anwendung, das „Ende“, die Wiederverwertung…) Wichtig ist: Kräfte (El. Magn. etc.) sind da, werden vom Menschen nach einer Idee (Er-Findung) in Arbeit geschaffen (gegenwärtig und noch mehr in der nächsten Zukunft wird diese Arbeit Robotern übertragen werden  – robota=   Frondienst, Zwangsarbeit, 1920 vom tschechischen Literaten Josef Čapek erstmals verwendet)
  • Menschen als Wesen, die nach einem Plan mit Hilfe von Kräften Geräte er-schaffen…

 

Die in der lebenden Natur aus dem Kosmos wirkenden Kräfte und die mit diesen Kräften „arbeitenden“ Wesen gilt es zu erkennen, um durch die Beachtung der zugrundeliegenden Kräfte und deren Anwendung durch die an der Gestaltung beteiligten Wesen sicherer zu werden, bzw., um die durch unsere menschenverursachten Eingriffe entstandenen Störungen überwinden, die durch uns gestörte Tätigkeit der Wesen zu mildern, sie  begleiten und ihnen helfen zu können.

Die von Paracelsus verwendeten Bezeichnungen für die elementaren Wesen in der lebenden Natur (Gnome, Undinen, Sylphen Salamander) sollten uns dabei nicht stören, wir können ihnen träumend, lauschend und fühlend näherkommen, uns ein eigenes Urteil bilden und so allmählich einen Einblick in das Wirken des Lebendigen bekommen.

Helfen und Begleitung üben können wir gemeinsam mit allen Gleichgesinnten…

Mit diesen Überlegungen beendeten wir unser letztes Gstettn-Akademie-Treffen im Jahr, wünschten uns frohe Festtage, Mut und Kraft für die kommenden Zeiten und nahmen noch (als Erinnerungs-Hinweis auf das Elementare) einen kleinen Wichtel mit…

 

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Bleibt noch, allen Interessentinnen und Interessenten, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Gesegnete Festtage, Kraft und Mut für das Kommende zu wünschen

und einzuladen, im Jahr 2018 wieder dabei zu sein

bis dahin alles Gute von Hans und Ernst

 

Für jene, die das interessiert, hier ein Link zu Paracelsus’ Buch über die Wesen:              zu finden im Internet unter:

http://www.digibib.tubs.de/view_page.phppage=155&nav=+%3C+&minpage=1&max_page=572&suffix=gif&url=http%3A%2F%2Fdigisrv1.biblio.etc.tubs.de%2Fdocportal%2Fservlets%2FMCRFileNodeServlet%2FDocPortal_derivate_00000702&offset=0

die obige (ziemlich lange) Adresse zum Kapitel Elementarwesen kann ich auch per Mail zusenden, dann braucht man sie nur anklicken,..             ernest.sumpich@chello.at

Naturparks in denen auch auf die Wesen im Elementaren hingewiesen wird:

http://www.spiritparks.com/index.php?id=220                

http://www.silvamagica.at/

Zum ‚Verschwinden der Insekten‘

Im 13.Rundbrief der Gstettn-Akademie  im Nebelmond haben wir einige Links zum Thema „Das Verschwinden der Insekten‘ angegeben, die unter Umständen nicht mehr verfügbar sind.

Unter dem Begriff „Verschwinden der Insekten‘ findet man jedoch im Internet (Google etc.) aktuelle Beiträge zum Thema.

Im Rundbrief selbst haben wir diese Information bereits aktualisiert.

13. Rundbrief der Gstettn-Akademie im Nebelmond

das, was die blüten leuchten und erstrahlen lässt in allen farben, dieser teil der wärme, der sonne, des lichts – noch ein letztes mal ein aufglühen, ein abschiednehmen in den blättern der bäume. zeit des zur ruhe kommens, allerheiligen, allerseelen – gedenken an vergangenes, erinnerung und andacht.

das absterben, der tod als endgültiges?

rätselhaft dieses hinwenden zu den nicht mehr lebenden, das aufsuchen und schmücken der gräber, das verweilen im reich des überganges. die lichter brennen – für wen? wozu? die blätter, die zu boden fallen, bedecken das schlummernde, das wartende. drinnen im erdreich bilden sich schon neue keime, bereitet sich alles vor zum wiederauferstehen. an der stelle der abgefallenen blätter bilden sich neue knospen und triebe.

november –

zu allen zeiten und für alle menschen, die das miterleben, eine zeit des bewußtwerdens um das geheimnis des abschiednehmens, zeit des antritts einer großen reise und das erahnen einer neuen geburt, einer ankunft am ziel, lange bevor das bild des neuen, lebendigen, in erscheinung tritt.                                november – zeit des wanderers zwischen den welten.

im november – aus dem calendarium für d’lieben leut’ anno domini 1979

 

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aus einem alten Bauernkalender:
Das Tierkreiszeichen ab 23. 11.: der Schütze mit dem Bogen. Rechts eine Frau beim Flachsbrecheln oder Ausstreichen des Strähns mit einem Stab. Links eine andere beim Wollkardatschen (Aufkrempeln der Schafwolle mittels eines mit Drahthaken besetzten Schlagbrettes).

Der November ist der elfte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender. Er hat 30 Tage. Im römischen Kalender war der November ursprünglich der neunte Monat (lat. novem = neun). Im Jahr 153 v. Chr. wurde der Jahresbeginn allerdings um zwei Monate vorverlegt, so dass die direkte Beziehung zwischen Name und Monatszählung verloren ging.

Alte deutsche Namen für den November sind Windmond (eingeführt von Karl dem Großen im 8. Jahrhundert), Wintermonat und Nebelung. Aufgrund der zahlreichen Anlässe des Totengedenkens trägt der November auch die Bezeichnung Trauermonat.

Im November dominiert das Tierkreiszeichen bzw. Sternzeichen des Skorpions (24.10. bis 22.11.), gegen Ende des Monats geht es zum Schützen (23.11. bis 21.12.) über.

An Gedenktagen sind im November Allerheiligen am 1. 11., Allerseelen am 2. 11. und das auch in Pannonien begangene Sankt Martins-Fest am 11. 11., dem Gedenktag an die Beisetzung Martins in Tours am 11. 11. 397, zu nennen. Laternenumzüge der Kinder, das Ganslessen, das Backen von Martinigebäck aus süßem Germteig in Form eines Mannes (Bischofs), von Gänsen, Ringen oder Hörnchen. Mit den Tagen des Martinilobens strebt der pannonische Herbst am Neusiedler See seinem Höhepunkt entgegen. Zu Ehren des Heiligen Martin, dem Schutzpatron des Burgenlandes, wird ein abwechslungsreiches kulinarisches und kulturelles Programm geboten. Das „Martiniloben“ stellt eine über lange Zeit überlieferte Tradition in der Region Neusiedler See dar. Früher gingen die Weinbauern am 11. November von Keller zu Keller, um die jungen Weine der eingebrachten Ernte zu verkosten, sie zu beurteilen und zu benennen. War der junge Wein reif, wurde er getauft und offiziell zum Wein erklärt. aus: neusiedlersee.com

Von unseren Nachbarn im pannonischen Raum bezeichnen die Kroaten den 11. Monat als studeni, die Tschechen listopad (so nennen unsere kroatischen Mitbewohner den Oktober). Alle anderen verwenden wie wir den römischen Neunten im Elften)

„Wenn der Herbst seine Farben verliert, kommt erst der wahre Herbst“, schreibt der deutsche Journalist und Literaturkritiker Joachim Günther. Und tatsächlich verschwindet im Laufe des Novembers das gesamte bunte Laub von den Bäumen und eröffnet damit die Tore für den Winter.

Die kroatische Bezeichnung für den November, studeni, enthält in ihrem Namen eine der Hauptcharakteristiken dieses Monats. Das kroatische Wort studen bezeichnet jemanden, der sehr kalt oder eisig ist. Studeni deutet daher auf die niedrigen Temperaturen, die mit dem November erst richtig beginnen. Dadurch beschleunigt sich auch der Laubfall der Blätter, der im Laufe des Monats oder am Ende des Novembers endet und damit den Spätherbst verabschiedet.

Ein alter kroatischer Ausdruck, der in manchen Gebieten für den November verwendet wurde, ist vsesvetčak. Der Name kommt von dem christlichen Feiertag Allerheiligen, auf kroatisch als blagdan Svih Svetih bezeichnet, der am 1. November gefeiert wird.

Im Mittelalter wurden im November die Schweine für die Schlachtung gemästet. Ansonsten wird die Arbeit in der Landwirtschaft allmählich eingestellt und die Bauern bereiten sich auf den kommenden Winter vor. Früher wurden zu der Zeit Gemüse, Obst und Fleisch für die lange Winterperiode haltbar gemacht. Heute ist das selbst für die Bauern nicht mehr überlebensnotwendig, da durch den Import aus südlicher gelegenen Ländern auch im Winter viele Lebensmittel verfügbar sind, die es im Winter eigentlich nicht geben würde.

Tina Čakara / kroativ.at

 

Ein kurzer Rückblick auf unser Gstettn-Akademie-Treffen am Sa., dem 21. Oktober 2017

 Um 9 Uhr 30 im ÖJAB-Studentenheim in Eisenstadt. Nebelgrau & diesig heute die Stimmung. Zunächst drehen wir beiden, Hans und Ernst, eine Runde im Kosmopolitischen Garten. Es fällt uns auf, um wieviel ordentlicher die Natur im „unberührten“ Teil ihren Jahresausklang gestaltet, als wir im Garten Werkelnde es tun. Liegengelassene Pflanzenabfälle, ungepflegte Beete, nicht abgeerntetes Gemüse etc. kein schöner Anblick. Paul’s Arbeit am Kompost, die Pflanzung der Holunderstecklinge, ein Lob dem Gartenmeister! Die Lampionblumen unter der Ölweide sind gut angewachsen, werma seh’n, ob sie im Frühjahr erneut austreiben. Die Asylwerbergarten-Fläche, abgesteckte Claims, das kann künftig sicher schöner & zweckmäßiger aussehen. Um 10 Uhr sind wir im Foyer des ÖJAB-Heimes, Ilse & Paul kommen, wir sind wieder einmal zu viert. Birgit, Angela haben sich entschuldigt, sie & die zwei „Neuen“, die uns Fr. Prof. Rowland ankündigte, wollen eventuell beim nächsten Mal im November dabei sein. Paul hat für uns große Büschel Petersilie mitgebracht, er will einen Häcksler auftreiben, die Zweige & harten Abfälle im Garten damit zerkleinern, um das Gehäckselte auf den Komposthügel aufzubringen. Wenn es irgendwie möglich ist, wollen wir mithelfen.

Wir beginnen mit dem Gstettn-Thema. Hans schildert die Situation der Natur im Herbst & weist darauf hin, dass sich im Naturgeschehen sowohl der Winter, wie auch Frühling & Sommer sehr verkürzt haben, so dass eine lange lange Herbstperiode entstanden ist. Gerade diese Zeit der Samenbildung, der Vorbereitung auf das Zukünftige, ist nun auseinander gezogen. Was bedeutet das für das Wirken im Lebendigen? Mit der Verschiebung des Jahreszeitlichen geht derzeit eine starke Verminderung der lebensbegleitenden Insekten (Bienen, Wespen, Fliegen, Schmetterlinge) einher, die ihre Aufgaben im Pflanzenjahreslauf zu erfüllen hätten. In Folge der Insektenreduzierung nun das allmähliche Verschwinden der Vogelwelt (im Fernsehen wird bereits über Studien zu diesem Phänomen in Deutschland berichtet – Agrartechnische Ackergifte wie z. B. Glyphosat sind hier als mögliche Auslöser genannt…). Hans lenkt das Augenmerk auf die Hintergründe, auf die am Lebendigen arbeitenden Wesen. Was bedeuten diese Veränderungen für sie? Einerseits das Zusammendrängen der Arbeitsmöglichkeit in den Monaten des Wachstums, der Ausformung, andererseits die Ausdehnung in den Zeiten der Samen- & Fruchtbildung. Können wir als Menschen da helfend einwirken? Wenn ja, wodurch, womit? Diese Fragen nehmen wir heute einmal in uns auf, wir werden uns weiter damit beschäftigen.

Ein abschließender Rundgang durch den Kosmopolitischen Garten, hier lassen wir (eher nachdenklich) die Gegebenheiten auf uns einwirken. Mit vielen Fragen bepackt verabschieden wir uns heute, danken Paul für die Petersiliensträuße & brechen auf.

 

Zur Erinnerung: Bereits 1962 erschien das Buch der US-amerikanischen Biologin Rachel Carson (1907 – 1964) „The Silent Spring“ (dt. „Der stumme Frühling“), in dem sie auf die Zusammenhänge des Artensterbens durch die Anwendung chemischer Ackergifte hinwies. Das Buch wird häufig als Ausgangspunkt der weltweiten Umweltbewegung und als eines der einflussreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Es wurde wiederholt neu aufgelegt und ist auch jetzt noch erhältlich, z. B.: Rachel Carson, Der stumme Frühling – beck’sche reihe 144 13,40 €uro              aus Wikipedia u. a.

Unter dem Begriff ‚Verschwinden der Insekten‘ lassen sich im Internet aktuelle Informationen finden. Leider stehen die meisten Beiträge nur kurze Zeit zur Verfügung, aber es kommen ständig neue hinzu.

 

Gedanken zum nächsten Gstettn-Akademie-Treffen am Sa., 18. 11. um 10 Uhr

Beim letzten Treffen haben wir uns Gedanken über die am Lebendigen arbeitenden Wesen gemacht und uns vorgenommen, bei unserer November-Zusammenkunft über die Auswirkungen der Verkürzung von Winter, Frühling und Sommer sowie die Dehnung der Herbstzeit auf diese Wesen zu sprechen.

Was bedeutet eine Dehnung der Zeit der Frucht- und Samenbildung für die Tätigkeit der damit beschäftigten Wesen und was für die anderen Lebenskräfte? Wie können die am Lebendigen arbeitenden Wesen auf diese Veränderung der Jahreszeiten reagieren, und was können wir beitragen, um die Veränderung des Verhaltens des Lebendigen zu unterstützen bzw. in bestimmte Bahnen zu lenken?

Müssen wir uns dazu gedanklich in die Welt des Lebendigen begeben?

Können wir in unserer physischen Welt Maßnahmen setzen, die die Welt des Lebendigen beeinflussen?

Welche Verflechtungen sind für das Leben auf der Erde unumgänglich?

Fragen, die die sichtbare aber auch die dahinterstehende unsichtbare Welt betreffen und gestellt werden müssen. Eine eindeutige Beantwortung gibt es im Lebendigen nicht, sondern nur Antworten, die selbst wieder Fragen aufwerfen. Vielleicht gelingt es uns, einige wenige Antworten zu finden, die uns helfen können, im Sinne der Gstettn-Akademie fragend, lernend weiterzuwandern.

Zum Weiterwandern am Sa., 18. 11. um 10 Uhr laden Hans und Ernst ganz herzlich ins Foyer des ÖJAB-Studentenheimes ein.

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12. Rundbrief der Gstettn-Akademie im Weinmonat

          aus einem alten Bauernkalender zum Weinmonat Oktober

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Tierkreiszeichen: Skorpion, rechts der Buttenträger mit dem Merkstock, links eine Frau beim Keltertreten. Die Weinlese beherrscht das Bildgeschehen.

 

Die Römer nannten ihren achten Monat des Jahres mensis october (lat. octo = acht). 153 v. Chr. wurde der Jahresbeginn jedoch um zwei Monate vorverlegt, so dass die Beziehung zwischen Name und Monatszählung verloren ging. Trotzdem  blieb es bei seinem Namen als Achter. Der Oktober ist  aber der zehnte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender. Er hat 31 Tage. In den Ländern, in denen im Oktober die Zeit von Sommerzeit auf Normalzeit umgestellt wird (2017 am 29. Oktober), ist der Oktober der längste Monat des Jahres. Er beginnt außer in Schaltjahren mit demselben Wochentag wie der Januar.

Ein alter Monatsname für den Oktober ist Weinmonat – dieser Name soll bereits von Karl dem Großen im 8. Jahrhundert eingeführt worden sein und weist auf den Beginn der Weinlese und der weiteren Weinverarbeitung hin.

aus Wikipedia

 

Bei unseren pannonischen Nachbarn  in Kroatien wird der Oktober “listopad” genannt, was soviel heißt wie “die Blätter fallen”. In Tschechien ist es řijen, was auf die Brunftzeit der Rehe hinweist. Alle anderen Nachbarn verwenden wie wir den römischen „Achten“…

 

Ein kurzer Rückblick auf das letzte Treffen am Sa., 30. 9. 10 Uhr

Ein wunderschöner Tag mit blauem Himmel und Sonnenschein. Viele, die teilnehmen wollten, haben im letzten Augenblick abgesagt, aber Paul, Hans, Ernst und drei starke Männer von der Asylwerber-Gartenrunde sind da, also packen wir es an. Hans, Paul und die drei Mithelfer (Achmed, Abdullah und ein junger Mann, dessen Namen wir uns nicht merkten – dieser soll nachgeliefert werden), setzten den Komposthügel auf, mischten die Pflanzenabfälle drunter und errichteten ein Stück des geplanten Beschattungshügels, auf den Hollunderstecklinge gesetzt werden sollen. Ernst buddelte in dieser Zeit einige Lampionblumen aus Töpfen unter die Ölweide neben Ilse’s künstlerisch gestaltete bunte Scheibe. (Vielleicht schon als Teil des Pflückblumenbereichs) Um Mittag war es genug, es war einiges geschehen. Paul und seinen Helfern gelang es in den nächsten Tagen noch, den Kompost weiter aufzusetzen und den Hügel fertigzustellen. Ilse Hirschmann brachte Holundersetzlinge, die bereits Wurzeln gebildet hatten, Paul pflanzte diese auf dem Hügel ein. Am Gelände des Kosmopolitischen Gartens liegen noch einige halbverrottete Grashaufen herum, die wir ebenfalls, möglicherweise als Abdeckung über den Winter, auf den Komposthügel bringen wollen.

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Zum nächsten Treffen am Sa., 21. 10. 10 Uhr    

Die Wettervorhersage ganz passabel, das wären mögliche Themen:

Gedanken zum Gewordenen (Ernte) und zum Werdenden (Samen). Die „Sehnsucht“ nach dem hüllenlosen Leben… Was sind die wichtigsten Abschlussarbeiten für die Winterruhe? Wie erleben wir dieses Ausklingen (diesen Übergang vom „Äußeren“ ins „Innere“) in der Natur?

Im Praktischen die Vorbereitung zu den drei Projekten:

a) Der Kompost als Energiemittelpunkt (da ist schon einiges geschehen),

b) Die Neugestaltung des Asylwerber-Gartens in Hinblick auf Harmonisierung, Wasserversorgung und Betreuung

und

c) Überlegungen und Vorarbeiten für den Pflückblumenbereich und die Gestaltung des Einganges an der Straße zum Technologiezentrum

 

zu a) Weitere Arbeiten am Kompost. Das Sammeln des geeigneten Materials zum Abdecken im Kosmopolitischen Garten und das Kennzeichnen der Stelle für das „Anliefern“ weiteren Kompostmaterials

Zu b) Gespräche über Entwürfe, Vorstellungen etc. zur Neugestaltung des Asylwerbergartens, die wir über die Wintermonate in Theorie und Praxis fortsetzen wollen.

Zu c) Rundgänge im Garten. Wo ist Platz für Pflückblumen, was wäre dafür geeignet, welche Möglichkeiten der Beschaffung und Betreuung gibt es? Wie kann der Eingangsbereich gestaltet werden? Entwürfe, Skizzen, Gestaltungsideen….

 

Das wäre einmal ein Vorschlag. Wie weit wir da kommen, hängt wohl stark von den Mitwirkenden ab, ohne die es halt nicht geht.

Wir beide, Hans und Ernst, laden dazu herzlich ein

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Pflanzenkomposte als Wärmeerzeuger

Und hier der Beitrag aus einem Gartenkreis-Heft für liebe Leut’ vom Oktober 1981 von Hans Weiss 

Pflanzenkomposte als Wärmeerzeuger

Bei der Kompostierung entsteht Wärme. Diese bekannte Tatsache möchten wir etwas genauer betrachten, wobei wir uns zu fragen haben, ob es gleichgültig ist, um welche Pflanzenabfälle es sich handelt, oder ob einige Pflanzenfamilien besonders geeignet sind. Die folgenden Überlegungen sollen nur Anregungen sein, selbst Erfahrungen zu sammeln. Vielleicht kann der eine oder andere in diese Art der Energiegewinnung einsteigen und uns seine Beobachtungen mitteilen.

Als besonders „wärmeproduktiv“ gelten die nachfolgend genannten Pflanzenfamilien:

1. Gräser

Wobei bei dieser Familie die Tatsache, dass es sich um Einkeimblättrige handelt, welche als mondverbunden gelten, der Hauptgrund für die Wärmeproduktion sein wird. Die Pflanzen verwandeln sich wieder ins Geistige, indem sie sich mit Sauerstoff verbinden und verbrennen (oxydieren), dabei entsteht Wärme.
Verwendete Pflanzen: Getreidestroh, Grasschnitt.

2. Lauchgewächse

Das bezüglich der Gräser gesagte gilt auch hier (ebenso Einkeimblättrige). Es tritt zusätzlich noch die Schwefelkomponente hinzu. Das Bild der Hölle mit Feuer und Schwefel gibt ein gutes Bild der Beziehung von Schwefelelement und Wärme.

Pflanzen: Zwiebelabfälle, Knoblauch, Bärlauch.

3. Rosengewächse (und Früchte der Obstbäume)

Die Wirkung der Obstabfälle ist auf den hohen Zuckeranteil zurückzuführen. Zucker hat eine besondere Beziehung zum menschlichen Ich (Konnex daher: Zuckerverbrauch und Egoismus). Und der Wärme (auch der menschlichen Wärmeorganisation – Traubenzuckergaben!) Auch hier ist ein starker „Drang“ zur Oxydierung (Gärung) feststellbar, wobei auch hier, wie bei der „Verbrennung“ der Gräser und Lauche, unbedingt Vermittelndes (Mikroorganismen, z. B. Hefebakterien) erforderlich ist.

Pflanzen: Alle Obstsorten (möglichst überreif)

4. Diverse Pflanzenfamilien mit zuckerhaltigen Früchten

Pflanzen: Weintrauben, Kürbisse, Holunderbeeren, Ebereschen…

5. Pflanzenfamilien mit ätherischen Ölen

Die Wärmeentwicklung basiert auf diesen Ölen, die hauptsächlich bei Pflanzen auftreten, welche besonders in ihrer Konzeption das Wärmende aufgenommen haben. Die am meisten mit ätherischen Ölen durchsetzten Pfanzenteile sind daher auch die Blüten und Hochblätter, manchmal die Früchte und selten die Blätter

Pflanzen: Lippenblütler (Lavendel, Thymian, Rosmarin), Ölbaumgewächse.

6. Als Katalysatoren für die Wärmeerzeugung

bei der Kompostierung wirken neben verschiedenen Pflanzen, die die für die Verrottung erforderlichen Mikroorganismen anlocken (Brennessel, Schafgarbe), Trockenheit, Gerbstoff (Eichenblätter), dichtere Lagen in Kompostschichten;

Für die Wärmegewinnung ist es günstiger, keinen Kalk zwischen die Schichten zu streuen!

Und nun? Versuchen Sie’s!